HORVI-Enzymtherapie
HORVI - Enzymtherapie
Die HORVI - Enzymtherapie wird bei chronischen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Rheumatischen Erkrankungen und Tumorleiden eingesetzt. Besonders bewährt hat sie sich bei der Behandlung der multiplen Sklerose und bei Krebserkarankungen. Aber auch bei Autoimmunerkrankungen, Arthrosen, Wechseljahresbeschwerden und bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen wird sie mit Erfolg eingestzt. Das Wirkungsspektrum ist so groß, weil wir eine Vielzahl von Enzymen zur Verfügung haben, die, je nach Indikation, individuell zubereitet und noch einmal untereinander verschieden kombiniert werden können.
Entwickelt wurde diese Therapie vor ca. 70 Jahren von Dr. Waldemar Diesing, dem Begründer der Firma HORVI. Dr. Diesing gelang als Erstem die Herstellung enteiweißter tierischer Reintoxine aus Rohgiften von Schlangen, Spinnen, Kröten, Salamandern und Skorpionen. Die Heilwirkung solcher “Gifte” ist allgemein unumstritten. Sie werden oft und gerne auch in der Hochschulmedizin eingesetzt. Die Wirkung dieser “Gifte” beruht auf ihrem hohen Gehalt an Enzymen. In jedem Reintoxin sind 30-50 Enzymarten enthalten. Die Reintoxine wirken im Organismus nicht mehr giftig, da sie enteiweißt sind.
Der Wirkmechanismus der Enzymtherapie ist folgender: Führt man dem Organismus die richtigen Enzyme zu, tritt in der Regel eine Heilung ein. Vergleichbar mit Reparaturtrupps arbeiten die Enzyme nur da, wo ein Schaden, meist im Zellstoffwechsel, vorliegt. Gesunde Zellen bleiben unbelastet, daher ist diese Therapie in aller Regel nebenwirkungsfrei. Ein Placeboeffekt ist hier so gut wie ausgeschlossen, da diese Therapie sehr oft auch in der Tiermedizin gute Erfolge erzielt.
Wirkungsweise der Horvi-Reintoxin-Enzym-Therapie am Beispiel Krebs
Bei der Horvi-Reintoxin-Therapie handelt es sich um eine reine Enzymtherapie.
Enzyme sind Katalysatoren, die in lebenden Organen vorkommende Reaktionen beschleunigen. Ohne Enzyme ist ein geordneter Stoffwechsel und damit Leben nicht möglich. Ein Enzymdefekt tritt ein durch eine verminderte oder vollständig fehlende Aktivität eines Enzyms. Als Ursache ist meistens durch Mutation des entsprechenden Gens nur eine einzige Aminosäure verändert. Je nachdem welcher Stoffwechselschritt davon betroffen ist, führt dies zur vollständigen oder teilweisen Minderung der Zellfunktion und auch teilweise zur Anhäufung schädlicher Zwischenprodukte.
Bei Tumorzellen findet ein anderer Zellstoffwechsel als in der gesunde Zelle statt. In der Atmungskette der gesunden Zelle, die ihre Energie aus Sauerstoff gewinnt, wird kein Lactat gebildet. Die Tumorzelle gewinnt ihre Energie vorwiegend aus Glucose und bildet am Ende Lactat (=Milchsäure). Hier setzt nun das Enzym Diphosphopyridinnucleotid (DPN)ein, das in Schlangengiften enthalten ist. Es konnte einwandfrei in der Forschung nachgewiesen werden, dass dieses Enzym die Glykolyse in den Krebszellen hemmt,was bedeutet, dass die Energiegewinnung aus Glukose für die Krebszelle unterbunden wird. Zugleich wird aus der DPN freie Adenylsäure abgespalten, welche dann wiederum durch die Nucleotidase (artspezifisches Enzym) abgebaut wird. Da jedoch der günstige Hemmungsfaktor Adenylsäure nicht weiter abgebaut werden soll, wie es bei der Krebs-Therapie gewünscht wird, kann dieses das Spurenelement Zink verhindern, das fast in allen Schlangengiften enthalten ist.
Es gibt zwei Wirkmechanismen bei Tiergiften:
- die toxische Gruppe = Neurotoxine, Koaguline, Hämolysine, Hämorrhagine. Ferner Substanzen, welche die Funktion des Skeletts und der glatten Muskulatur, sowie des Herzens beeinflussen = Kardiotoxine. Auch solche, welche die amöbiode Bewegung der Leukozyten paralysieren = Leukozidine (Leukozidine = von Staphylokokken gebildetes Entoxin mit membranschädigender Wirkung auf die Leukozyten) und solche, welche auf das Wachstum der Bindegewebszellen hemmend einwirken.
- die fermentative Gruppe = Acetylcholin-Esterase, Proteasen, Peptidasen, Phospholiphase-A, Hyluronidasen, I-Aminosäure-Oxydase, Co-Ferment, Phosphatase, Opho-ATP-ase, DPN-spaltendes Ferment, nur um einige zu nennen. Man weiß heute, dass jedes Schlangengift zwischen 35 und 50 Enzymarten aufweist, die noch nicht einmal alle bekannt sind. Außerdem ist die Zusammensetzung der Schlangengifte total verschieden und darum auch die Mengenverhältnisse der wirksamen Komponenten.
Gesunde Zellen werden daher durch die Therapie nicht geschädigt, wie es bei der konventionellen Therapie so gut wie immer der Fall ist. Nebenwirkungen oder Spätschäden sind in 40 Jahren Horvi-Enzymtherapiegeschichte nicht bekannt geworden.
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